Ja, was ist das denn nun schon wieder? Gefytcht kommt von fytch.com – das ist eine Webseite oder noch besser gesagt der Dienst von fytch.com, mit dem man Webseiten kommentieren kann. Jede Webseite kann kommentiert werden, denn der Kommentar ist unabhängig von der Webseite selbst. Somit kann man mit Fytch seine Meinung frei äußern. Gesammelt werden die Kommentare zentral auf fytch.com – ja, das ist fein. Doch wie geht das Ganze und wer liest dann meinen Senf, den ich anderen auf ihre Web-Bratwurst geschmiert habe?

Wenn man Fytch nutzen will, muss man sich zunächst kostenlos registrieren. Das geht einfach und schnell. Um mit Fytch aktiv im Web zu sein, bedarf es keines Download. Die Fytch-Toolbar wird als Lesezeichen im Browser integriert.

fytch-toolbar

Dann braucht man nicht mehr ewig in Foren zu suchen oder Sorge zu haben, dass ein Kommentar gelöscht wird. Was gerade von den anderen Fytchern kommentiert wird, zeigt das Fytch-Radar.

Die gefytchten Kommentare sind in Channels geordnet und wie bei anderen Communitys kann der Benutzer ein Profil anlegen. Seit Ende August kann man seine gefytchten Kommentare auch über Twitter verbreiten lassen.

Soweit und so gut! Nun ist Fytch und vor allem der Nutzen und der Spass dabei abhängig von der Größe der Community. Und gerade diese ist noch klein. Jeder fängt mal klein an, das Wachstum scheint jedoch bisher gering zu sein. TicknTalk ist ein vergleichbarer Dienst und wir haben hier schon darüber berichtet. TicknTalk hat die Blogoshäre über Trigami und Gewinnspiele zur Promotion genutzt. Das könnte Fytch auch machen.

Mit Googles Sidewiki versucht allerdings der Platzhirsch, auch in genau diesen Bereich vorzustoßen. Die Ähnlichkeit mit TicknTalk ist schon erkennbar. Letztendlich entscheidet die Anzahl der Nutzer über den Sinn solcher Tools. Schließlich gibt es auch weitere Möglichkeiten.

Was meint ihr dazu? Gibt es schon Erfahrungen zu den Diensten?