Schnäppchen und Hoffnung auf UMTS

Ein kleines Schnäppchen konnte ich Dank Bee5 in der letzten Woche machen. Nachdem bei mir kurz vor Jahresende ein Handy-Vertrag ausläuft und auch bereits seit fünf Monaten gekündigt ist, bin ich mir noch nicht sicher, bei welchem Anbieter ich einen neuen Vertrag machen werde. Ursprünglich hatte ich geplant, mir einen Surfstick von Fonic zuzulegen, um auch mobil surfen zu können. Doch so tief im Mittelgebirge, fast auf 700 Meter über NN, sieht es mit der Netzversorgung etwas mau aus.

Mit UMTS surfen und schnellen Datenraten wird es also vorerst nichts. Da lasse ich das mal schön langsam gehen. Da derzeit die Handynutzung sowieso etwas zurückgegangen ist, setze ich nun voll auf Prepaid. Mit Minutenpreisen von 9 ct. ist das gegenüber dem bisherigen immer 35ct. Tarif nur noch ein Viertel der Kosten. Konsequent habe ich für den eigenen Bedarf einige befristete Schnäppchen-Angebote für Prepaidkarten über Bee5 genutzt. Bei den meisten dieser Schäppchen geht die Rechnung (fast) auf Null, es liegen somit einige hundert Freiminuten auf Stapel.

Aktuell gibt es ein Prepaid-Schnäppchen bei BILDmobil: Das Startguthaben beträgt zwei mal 5,-Euro plus weitere 5,- Euro für eine Gratis-SIM-Karte. Zusätzlich nehmen alle aktivierten Karten noch an der Verlosung von 222 Euro Guthaben für einhundert Gewinner teil. Das Geburtstags-Schnäppchen ist noch bis Ende Oktober gültig.

Volle Hoffung setze ich jetzt auf den weiteren Ausbau der UMTS-Netze im ländlichen Gebiet: Die EU hatte Ende Juli bereits die reichweitenstarke Frequenz von 900 MHz für die UMTS-Nutzung freigegeben. Die „digitale Dividende“ soll im zweiten Quartal 2010 versteigert werden. Das breitbandige Internet wird zwar dann nicht sofort zur Verfügung stehen, für den Ausbau von UMTS und der UMTS-Nachfolger Long Term Evolution LTE ist diese Auktion jedoch wichtig. Längerfristig könnte ich mir dann auch einen digitalen Reiseführer als touristisches Angebot für den Rennsteig im Thüringer Wald vorstellen.

Akut ist eine Auswahl der UMTS-Tarife hier also derzeit nicht von Relevanz. Da die Kosten für das mobile Internet eine gewisse Dynamik aufweisen, brauche ich mich derzeit leider nicht damit für die Eigennutzung zu beschäftigen.

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