Tradition und Brauchtum des Valentinstags

Viele halten ihn für einen von der Geschenkindustrie erfundenen Tag, der nur dazu da ist, die Menschen in die Einkaufsläden zu locken und ihnen dort teure Produkte verkaufen zu können. Doch vielleicht sollte man diese Gelegenheit, einem lieben Menschen eine kleine Freude zu machen, wahrnehmen und sich mit dem Ursprung des Valentinstages einmal genauer beschäftigen.

Was soll man schenken?

Hat man sich einmal dafür entschieden, zum Valentinstag etwas zu verschenken, so stellt sich die für viele äußerst komplizierte Frage, wie dieses Geschenk überhaupt aussehen soll.
Wer bereit ist, auch etwas mehr Geld auszugeben, für den ist Schmuck ein geeignetes Präsent, aber auch die allseits beliebten Klassiker wie Blumen oder Schokolade sind nach wie vor eine mögliche Alternative.
Voll im Trend liegt man dieses Jahr mit etwas originelleren Geschenken wie zum Beispiel Fotoprodukten. Hier ist schließlich alles möglich, denn das Angebot reicht von der Foto-Tasse bis hin zum Portrait in Postergröße und vielleicht hat man ja sogar Glück und findet im Internet noch einen nützlichen Poster-Gutschein für Valentinsgeschenke, so dass auch der Geldbeutel noch mitfeiern kann. Womöglich darf es aber auch eine selbstgestaltete Wanddekoration sein oder ein personalisierter Roman, in dem sich die zu beschenkende Person selbst wiederfindet?
Der Kreativität sind hier wahrlich keine Grenzen gesetzt, denn sogar Sternschnuppen werden heutzutage als ein gelungenes Geschenk zum Valentinstag beworben.

Der Ursprung des Valentinstags

Tatsächlich ist der Valentinstag nicht nur eine bloße Erfindung der Hersteller von Grußkarten, Süßigkeiten und Co., sondern in Wahrheit wird heutzutage vor allem angenommen, dass die Tradition des Valentinstages auf das Handeln des italienischen Bischofs Valentin von Terni zurückzuführen ist.
Dieser soll im dritten Jahrhundert nach Christus junge Paare getraut haben, denen das Heiraten eigentlich verboten war. Der Grund dafür war ein Gesetz des Kaisers gegen die Verheiratung von jungen Soldaten, denen es so leichter fallen sollte, in den Krieg zu ziehen. Glaubt man der Überlieferung, so hat Bischof Terni den frisch Verheirateten zum Anlass ihrer Hochzeit Blumen aus seinem Garten geschenkt.
Im englisch-sprachigen Raum ist der Valentinstag vor allem aufgrund des Dichters Geoffrey Chaucer und seinem Werk „Parlament der Vögel“ weit verbreitet, in welchem beschrieben wird, wie sich genau am 14. Februar die verschiedenen Vögel zusammenfinden, um einen Partner zu finden.
Der Brauch des englischen Valentine’s Day kam mit der Zeit der Auswanderungen in die neue Welt nach und nach auch in die Vereinigten Staaten und den Weg nach Deutschland fand der Valentinstagsbrauch aufgrund der Besetzung durch die US-Soldaten in der Mitte des 20. Jahrhunderts.

Mehr zum Valentinstag und passenden Geschenken kann man hier lesen:

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