Sara Nuru – Topmodel zwischen Armut und Leid

Das Finale der vierten Staffel der Castingshow Gemany’s Next Topmodel ist den Fans noch gut  in Erinnerung. Mit Sara Nuru gewann erstmals ein dunkelhäutiges Mädchen die Show. Geboren wurde Sara Nuru als Tochter äthiopischer Eltern in Erding, in Bayern wuchs sie auch auf. Jetzt besuchte das Topmodel in Begleitung ihres Vaters Hussein Äthiopien.

Als offizielle Botschafterin des Jugendbildungsprojektes Generation ABC-2015 Menschen für Menschen ist Sara für eine bessere Bildung auf Tour. Äthiopien ist eines der ärmsten Länder der Welt und für die zwanzigjährige Sara Nuru ist der Besuch in der ländlichen Region Illubabor eine neue, unerwartete Erfahrung. Schon bei ihrer Ankunft wird Sara als „German Modelist“ wie ein Superstar gefeiert und die Menschen erwarten konkrete Hilfe von ihr.

In einem Dorf auf dem Land soll eine neue Schule gebaut werden. Gut 5000 Menschen leben dort, das Dorf ist ohne Strom. In fünf Klassen gehen 1.100 Kinder aus der gesamten Gegend in eine Schule, die nicht mehr als ein Stall ist. Barfuß muss Sara durch den Schlamm der Straßen laufen – die Realität Afrikas bildet einen krassen Gegensatz zur Glamourwelt der Laufstege und Stardesigner. In einem Krankenhaus bricht Sara angesichts der Leids der kleinen Babys fast zusammen.

Auf ihrer Reise durch Äthopien bejubelt und auch teilweise angefeindet, erwartet Sara in der Hauptstadt Addis Abeba eine Privataudienz bei der Gattin des Premierministers. Die äthiopischen Medien berichten umfassend über die Botschafterin von Menschen für Menschen, es ist eine Topstory.

Der Bau der neuen Schule kostet 290.000 Euro, mehr zu Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe und Sara Nuru gibt es hier zu lesen. Auch der Kitziblog hat zu Sara’s Reise als Botschafterin für Äthiopiens Kinder geschrieben.

Nach der Äthiopien-Reise ging es für Topmodel Sara übrigens zum Oktoberfest nach München.

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