Nun ist er weg, der Doktor Titel des zu Guttenberg

Die Promotionskommission der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Uni Bayreuth hat geprüft und ein Urteil gefällt: Der Doktor-Titel wird dem Freiherrn zu Guttenberg aberkannt. Nix war es mit Rückgabe. Bei der Pressekonferenz verweist Rüdiger Bormann darauf, dass „nicht das ganze Werk ein Plagiat ist, bestimmte Stellen jedoch schon!“

Manche Pressestimmen fragen als Reaktion auf diese Meldung, ob man jemanden trauen kann, der bei seiner Promotion gegen die bestehenden Regeln verstößt. Zu einer eindeutigen Antwort will sich derzeit wohl keiner so richtig positionieren. Schummelei und Täuschen werden in gleichen Satz genannt. Wer hat in der Schule denn nicht ein bischen abgeschrieben?

Wer im Internet Texte veröffentlich beschäftigt sich zwangsläufig früher oder später mit der Textklauerei. Plagiate führen zu Dublicate Content, der von Suchmaschinen bestraft wird. Einige ausgefeilte Programme erkennen sicher und schnell, ob einzelne Textstellen oder Wortgruppen einfach kopiert wurden.

Unser Interview mit der Erfinder und Betreiber von PlagAware ist schon vor mehr als zwei Jahren geführt worden. Damals beschäftigte sich die FHTW Berlin bereits intensiv mit Software zum Schutz vor Plagiaten. Da drängt sich die Frage natürlich auf, wie intensiv wissenschaftliche Arbeiten an Bildungseinrichtungen geprüft werden.

Der Aufwand der Prüfung für ein einzelnes Blog-Posting auf Textklau erfordert nur wenige Sekunden uns schon liegt das Ergebnis vor. Zudem kann PlagAware eine Webseite laufend überwachen und informiert umgehend darüber, wenn ein Text geklaut wird.

Die Entscheidung , ob er eine Prüfung auf Plagiat vornimmt, trifft für das Internet jeder Webmaster selbst.

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