Ja zur Blogvermarktung, aber

auf Biegen und Brechen! Denn schnell könnnte dieser Schuss gewaltig nach hinten losgehen. Blogmarketing und die Selbstvermarktung von Blogs scheint auf dem Wege zum Trend zu sein. Wenn ein Blogger sich dafür entscheidet, mit Textreviews oder Bannern verschiedener Größen, Werbung in sein Blog einzubauen einzubauen, dann ist es immer seine persönliche Entscheidung. Gerade in den letzten Wochen sind einige interessante Tendenzen entstanden. Ute von Misfitsbiz begann, die in Amerika beliebten 125×125 Banner über eine Community zur Vermarktung zusammen zu führen. Blogger David stellte Werbeflächen seines Geldkrieg bei Ebay über Selbstvermarktung zur Versteigerung und brachte somit einige Bewegung in die Blogosphäre.

Auch beim Blogvermarkter Trigami (Ref-Link) gab es schon die ertsten 125×125 großen Werbebanner. Und wenn ich hier von Vermarktung spreche, so ist natürlich auch Google Adsense mit zu nennen. Und da zeigt sich auch schon der Unterschied und gleichzeitig auch die Gemeinsamkeit: Die Werbung ist gekennzeichnet einerseits und bis auf Adsenes hat der Blogger Einfluss darauf, ob und was in seinem Blog veröffentlicht wird.

Mit Erstaunen las ich gerade bei Bastian von einem Beispiel, wie Adbuttler jetzt Blogvermarktung betreiben will. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird über Javascript ein Blogposting „fremd“ generiert. Unabhängig von eventuellen rechtlichen Bedenken und der Situation, dass Google dort überhaupt nichts sehen soll, sträuben sich bei mir dabei die Nackenhaare wie bei einer Katze im heftigen Gewitter. Von solcher Art Blogvermarktung distanziere ich mich ausdrücklich und hoffe, dass die guten Ansätze dadurch keinen Schaden nehmen.

Auf meinem Blog behalte ich die Kontrolle, denn ich bin verantwortlich.

Sicher gibt es bald ein Update.

12 Gedanken zu „Ja zur Blogvermarktung, aber

  1. Pingback: hype.yeebase.com

  2. Pingback: newstube.de

  3. Geldkrieg

    Hallo, danke für die Erwähnung in diesem Artikel.

    Dass man Blogvermarktung nicht auf Biegen und Brechen forcieren sollte, musste ich selbst erfahren. Mit meinem neuen Theme wollte ich noch mehr und noch größere Banner einbauen, was aber auf zurecht heftige Kritik gestoßen ist.

    Ich habe die Banner nun wieder auf das alte Niveau zurückgeschraubt und kann nur jedem raten die Vermarktung nicht zu übertreiben.

  4. zweinullblog

    So ist es! Das Konzept von Adbutler ist die pure Manipulation des Bloglesers. Im Grunde geht es doch nur darum zu verschleiern das es „Werbung“ ist – der Trick das hinter Content zu vergraben ist auch nicht neu. Das Blogger auf sowas abfahren kann ich mir nicht vorstellen

  5. Julia

    Du erwähnst im Artikel, dass du dich von indirekter Vermarktung über Plattformen distanzierst, hast aber selber oben auch ein Banner eingebunden.

    Wie hast du ihn nun vermarktet – wäre diese Geschichte nicht interessanter?

  6. admin Beitragsautor

    Hallo Julia,

    schön, dass du hierher gefunden hast.
    Welches Banner meinst du, den Trendscout rechts? Der Trendscout ist momentan ein Platzhalter. Da bin ich noch nicht ganz schlüssig, was ich genau machen werde.
    Mal sehen, in welche Richtung sich der Selbstvermarktungs – Trend entwickelt

  7. admin Beitragsautor

    Willkommen Oliver,

    die URL der 125×125 Community ist schon auf der Seite 😉
    Ich hatte von Utes Aktivitäten zur Blogvermarktung schon berichtet.

  8. Pingback: Bloglinks 29/2008 | DimidoBlog

  9. Benni

    Ich denke, dass das Geld verdienen im Web 2.0 als Solches ein Trend ist. Da ist die Vermarktung von Blogs nur ein Teil. 🙂

  10. helmeloh

    Ich persönlich führe ein Blog, um mir in erster Linie selbst Notizen zu machen, schnell etwas kopieren, ein paar Links dazu und mit Schlagworten in eine Kategorie, wo ich es wieder finde. Ich denke das ist auch im ursprünglichen Sinne eines WWW-Logbuches, We-blog-s. Für Webautritte sind individuelle gestaltete Webseiten und CMS-Systeme besser geeignet, als ein Blog. Daher spielt Vermarktung für mich keine wesentliche Rolle, aber ein paar Groscherl dort und ein paar Cent da zu nehmen, ist auch nicht verwerflich und v.a. ist die inhaltsabhängige Werbung oft sogar eine Bereicherung für den Besucher.
    Wer keine Werbung sehen will, wie ich, verwendet ohnehin Adblock Plus und damit erübrigen sich alle moralischen und ästhetischen Bedenken.
    Werbung die man nicht automatisch ausblenden kann finde ich aber extrem lästig und so eine Seite besuche ich nur ein mal.
    Servus aus Wien

  11. Alex

    Hallo,

    ein interessanter Beitrag und ich halte mich bei diesem Thema sehr neutral und möchte keineswegs irgendeinem Bloggerkollegen dabei ins Gewissen reden und darf/möchte nicht:). Die Einstellung im Sinne der Vermarktung des Blogs, in welcher Richtung auch immer, legt sich jeder Blogger selbst fest.

    Jedes Blog hat ein eigenes Ziel und so fasse ich dieses Thema immer wieder auf. Wenn jemand es schafft, mit dem Blog ein geringes bis gutes Einkommen zu erwirtschaften, so sei es ihm gegönnt und wenn man eine vielfältige Leserschaft aufgebaut hat, dann ist es auch sehr gut.

    Grüsse…

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