Zum ersten Mal wird in Indien ein Formel 1 Rennen ausgetragen. Der Große Preis von Indien 2011 ist eine große Premiere des Motorsports, Hermann Tilke hat den Buddh International Circuit designed. Der schnelle Streckencharakter macht für die Teams die Abstimmung schwierig. Zum Rennen weren 100.000 Zuschauer erwartet. Die Formel 1 Rennfahrer sind von der Strecke angetan, wenn auch zum ersten freien Training ein paar streunende Hunde für einen Trainingsabbruch sorgten.

In den freien Training blieb Alonso mit einem Motorschaden liegen und es gab zwei Strafen. Hamilton muss drei Plätze in der Startaufstellung nach hinten rutschen.

Die Rennstrecke des Buddh International Circiut ist leicht hügelig angelegt. Die Kurve 6 brachte in den Trainings viele Ausrutscher und wurde für Massa in Qualifying zum Verhängnis. Die Radaufhängung des rechten Vorderrades brach und Massa flog heftig ab in den Reifenstapel.

Michael Schmacher hatte mit Vibrationen zu kämpfen und schied im Q2 bereits aus. Schumacher wird von Platz 11 ins Rennen starten.

Sebastin Vettel setzte sich im Qualifying 3 sofort an die spitzenposition und konnte diese behaupten. Es ist Vettels 13. Pole im 16. Formel 1 Rennen der Saison 2011. Vettel beginnt, die Rekorde ehemaliger Weltmeister zu demontieren. Und er will den ersten Sieg auf den Buddh Circuit einfahren und in Indien feiern. Von der zweiten starposition geht jedoch Mark Webber ins Rennen. Webber hat die Chance, Viceweltmeister zu werden. Red Bull Racing Teamchef Christain Horner meinte zu dieser Situation, dasss der besser gewinnen wird – also keine Stallorder?!

Von Rang 8 geht Adrian Sutil für Force India ins Rennen. Die Zuschauer wird es freuen. Zwei indische Fahrer sind dabei: Karun Chandhok konnte nur zum freien Training am Freitag fahren, Narain Karthikeyan fährt das Rennen mit.

Hier eine Vorstellung der Strecke:

Der Große Preis von Indien startet am Sonntag um 10:30 Uhr unserer Zeit, RTL berichtet schon ab 9:15 Uhr zum Rennen. Neben dem TV kann man sich den Livestream ansehen oder auch den Ticker verfolgen.

Direkt dabei zu sein, ist natürlich weit aus besser! Ob es ein Formel 1 Rennen oder eine kleinere Motorsportveranstaltung ist, Live ist eben live. Das habe ich beim Gabelbachrennen erlebt und auch zur AMI in Leipzig, als ich mit Timo Scheider kurz über das Audi A4 DTM Showcar fachsimpeln konnte.