Immer noch fordern viele Bankinstitute für ein Girokonto Gebühren, die in keinem gerechtfertigten Verhältnis zur Leistung stehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung der Zeitschrift Finanztest, die von der renommierten Verbraucherinstitution Stiftung Warentest herausgegeben wird. Das Magazin verglich die Konditionen von 77 Banken und Sparkassen.

Große Kostenunterschiede bei Girokonten

Die Forscher stellten dabei eine große Bandbreite hinsichtlich der Kosten fest. Bei einigen Instituten fallen für ein Girokonto jährliche Gebühren von knapp einhundert Euro an, bei anderen Anbietern ist es dagegen kostenlos. 23 Girokonten sind für Kunden sogar bedingungslos gratis: In diesen Fällen machen die Institute die Gebührenfreiheit nicht an einem bestimmten Mindestgeldeingang pro Monat fest. Das Sparpotenzial ist also groß: Finanztest rät deshalb zur Prüfung der Konditionen des bisherigen Girokontos und zu einem Vergleich mit anderen Produkten. Oftmals ist es nämlich so, dass Mehrkosten mit keinerlei Mehrnutzen verbunden sind.

Sparen durch Onlinebanking

Bei den meisten kostenlosen Angeboten handelt es sich jeweils um ein Girokonto, das online geführt wird. Ist bei einem Bankinstitut sowohl Onlinebanking als auch eine Verwaltung in Papierform gebührenpflichtig, ist in der Regel die erste Variante zumindest günstiger. Fällt die Entscheidung für Homebanking, sollten Kontenbesitzer diese Möglichkeit auch nutzen. Häufig sind andere Leistungen wie zum Beispiel ein zugesandter Kontoauszug oder ein bei der Bank abgegebenes Überweisungsformular mit hohen Kosten verbunden. Wer darauf nicht achtet, hat den preislichen Vorteil schnell verspielt.

Andere Faktoren in die Wahl miteinbeziehen

Die Höhe der Gebühren ist aber nur ein Aspekt, der bei der Wahl eines Girokontos zu berücksichtigen ist. Ein Augenmerk sollte zudem auf die Verzinsung sowohl des Guthabens als auch des Solls gelegt werden. Die Guthabenverzinsung ist meist niedrig oder gar nicht vorhanden: Aber auch kleine Unterschiede sind bei der Abrechnung bares Geld wert. Überziehungszinsen sind bei einem Girokonto dagegen hoch: Vor dem Abschluss empfiehlt es sich, die Bedingungen für die Einrichtung eines günstigeren Dispo-Kredits zu studieren. Institute legen bei der Gewährung eines solchen differierende Maßstäbe an. Ein weiterer wesentlicher Punkt ist, an wie vielen Bankautomaten kostenlos Geld abgeholt werden kann. Manche Banken haben sich zu Verbünden zusammengeschlossen, sodass Kunden eine größere Auswahl haben. Nutzt man stattdessen einen Automaten eines Fremdinstituts, fallen hohe Gebühren an. Einen guten Girokonto Vergleich finden Sie bei girokontokostenlos.com

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