Das Schönheitsideal der heutigen Zeit sind schlanke Frauen. Wo die Natur nicht den Idealvorstellungen entspricht, wird gern nachgeholfen. „Schönheits-OPs“ zur Vergrößerung des Busens, Fettabsaugungen und zum Teil haarsträubende Diäten sollen helfen, endlich so auszusehen, wie der verehrte Popstar oder die Hollywood-Diva. Ganz abgesehen davon, dass das nicht nur teuer und manchmal gar gefährlich ist, ist es in fast allen Fällen auch ziemlich überflüssig. Zum einen sind Modelmaße kein Garant für ein glückliches Leben, zum anderen gibt es sanfte Wege kleine „Fehler“ zu korrigieren. Shapewear, im Deutschen auch figurformende Unterwäsche genannt, ist solch ein „Wundermittel“, das zudem tatsächlich wirkt.

Schnell in Form

Das kleine Bäuchlein, dass sich vorwölbt, der „Speck“ auf dem Hüften, der beim Tragen eines engen Kleides sich als unschöne Röllchen abzeichnet, der etwas zu wabbelige Po – all dies sind Dinge, die Frauen zur Verzweiflung treiben können. Sicher, auf lange Sicht helfen Sport und gesunde Ernährung, die Figur in den Griff zu bekommen aber alle Makel lassen sich so nicht beseitigen und schnell geht das schon gar nicht. Mittels Shapewear verschwinden die Problemzonen innerhalb von Sekunden. Einfach drüber ziehen und fertig. Ein Taillenformer lässt den Bauch verschwinden und die Hüften wirken im Handumdrehen schlanker. Highwaist Pantys, hoch angesetzte Unterhosen mit Bein, halten den Bauch in Form und straffen gleichzeitig Po und Schenkel. Ein formendes Unterkleid gibt eine perfekte Silhouette und strafft zudem die Körperhaltung. Nicht zu vergessen: Push-Up-BHs – die bekannteste Shapewear – formen Dank eingelegter Schaumkissen ein imposantes Dekolleté und sorgen dafür, dass der Busen größer wirkt.

Moderne Formwäsche

Vieles von dem, was heute unter dem Label Shapewear angeboten wird, erinnert optisch noch sehr an die Miederwaren der 1950er. Einige Hersteller bieten mittlerweile aber auch formende Unterwäsche in modischen Farben und Designs an. Da Shapewear über der Unterwäsche aber unter der Oberkleidung getragen wird, ist das Aussehen jedoch eher zweitrangig. Viel wichtiger ist, dass die Formwäsche anders als früher aus atmungsaktiven, elastischen Materialien hergestellt und so auch längeres Tragen nicht zur Qual wird. Anders als bei der Kompressionswäsche, wie sie Sportler tragen, sollte man von Shapewear allerdings keine „leistungssteigernden“ Eigenschaften erwarten.

Qualität ist Trumpf

Wichtig beim Kauf der figurformender Unterwäsche ist vor allem, auf Qualität zu achten. Gute Shapewear hat zum Beispiel am Abschluss Silikonbänder, damit die Kleidungsstücke nicht verrutschen. Anprobieren ist absolute Pflicht, denn schließlich darf die Formwäsche auch nach mehreren Stunden nicht drücken oder einengen. Ist einmal das Passende gefunden, kann Frau sich sicher sehen lassen. Für Männer gibt es übrigens auch schon Shapewear, nur hat die sich beim „starken“ Geschlecht noch nicht so richtig durchsetzen können.