Mit der Infomationsgesellschaft und der weiten Verbreitung des Internet geht auch die Liebe neue Wege. Singlebörsen und Partnerportale boomen schon seit einigen Jahren und dieser Trend wird weiterhin Bestand haben. Die Anzahl der Internetnutzer in Deutschland wird immer größer und beträgt fast 70 Prozent. Über 80 % der 30 bis 49jährigen sind regelmäßig im Web unterwegs und die Generation der 50Plus ist stark im Kommen, wie Umfragen zeigen.

Die Partnersuche im Web wird immer beliebter. Frauen und Männer oberhalb der dreißig bis weit in den Seniorenbereich hinein greifen immer öfter zur Maus, um einen Partner zur Gestaltung der Freizeit oder die große Liebe zu finden. Im Berufsleben sind diese Singles engagiert und die Flexibilität des Internet kommt ihnen bei der Partnersuche entgegen. E-Mails beim Kennenlernen müssen nicht erst zum gelben Postkasten gebracht werden und erreichen den Empänger innerhalb weniger Sekunden.

Im realen Leben erfordert die Partnersuche einige Zeit und man kann auch nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen. Bei den Partnerbörsen im World Wide Web trifft man auf Gleichgesinnte und die Hemmschwelle ist somit auch geringer. Anonym unter einem Spitznamen kann der erste Kontakt geknüpft werden und die Nervosität spürt noch nicht einmal der Bildschim. Die geschriebene Nachricht kann in Ruhe nochmal Korrektur gelesen werden.

Partner- oder Singlebörsen gibt es einige im Web, manche sind kostenpflichtig und andere ermöglichen eine Anmeldung ohne Gebühren. Einen Rückschluss auf die Seriosität oder die Erfolgsquote bei der Partnersuche sollte man als Single daraus nicht ableiten. Wie bei dieser sollte man auf sein Gefühl hören und den gesunden Menschenverstand mitreden lassen. Ob ein wissenschaftliches System die Erfolgsquote erhöht und ein TÜV-Siegel den Weg zum Traumpartner verkürzt, muss jeder Partnersuchende selbst erproben.

Manche Partnerportale bieten über eine Community zu Liebe, Sex, Naturheilverfahren, Reisetipps oder sogar über Onlinespiele Platz für zusätzliche Infomationen und generieren somit für die Leser einen Zusatznutzen.