Fast 70 Prozent der Deutschen nutzen das Internet entsprechend einer aktuellen Studie zumindest gelegentlich. In allen Lebensbereichen ist das Web inzwischen ein fester Bestandteil geworden: Kommunikation, Datenaustausch für Unternehmen, Marketing, Unterhaltung, Online Shopping, Ratgeber und Veranstaltungskalender bietet das Internet unter anderem. Sogar Bücher kann man sich herunterladen und Filme oder Veranstaltungen als Live Stream erleben. Doch alles das macht nur Spass, wenn die Internetverbindung schnell genug ist.

DSL ist das Zauberwort. Ohne das schnelle Internet kann ein Download einer Datei nervend lange dauern, vergleichbar mit dem tropfenweisen Füllen eines Wassereimers. Doch noch immer gibt es weiße Flecken auf der DSL Landkarte.

Zu diesen zählten auch bisher die Ortschaften Gillersdorf und Friedersdorf südlich des Langen Berges im Thüringer Wald. In den zur Verwaltungsgemeinschaft Großbreitenbach gehörenden Orten gehen die DSL-Anschlüsse jetzt schrittweise ans Netz, so informiert der Gemeinschaftsvorsitzende Andreas Beyersdorf.  Die Telekom hat in den letzten Wochen die notwendigen technischen Voraussetzungen geschaffen. Damit haben die Bürger dort nun auch Zugang zum Informationsangebot und können die Internetdienste sinnvoll nutzen. Besonders für Selbständige ist eine schnelle Internetverbindung oft lebenswichtig.

Wird man die DSL Verfügbarkeit prüfen für die o. g. Orte, bekommt man derzeit noch unterschiedliche Ergebnisse. Die Telekom hält sich zurück und man muss sich mit der Hotline in Verbindung setzen. Bei 1und1 DSL ist man etwas offensiver und bietet eine 6.000er Doppelflat an.

Eine Verbesserung der Bandbreite für die Internetverbindung soll es auch für die Orte Altenfeld und Böhlen künftig geben. Dort können Fördermittel des Freistaates Thüringen helfen. Über die technische Realisierung ist noch keine Entscheidung gefallen. Die Nutzung einer Richtfunkstrecke über den Langen Berg ist eine Lösungsvariante, damit würde man sich jedoch an einen Anbieter binden.

In wieweit die Versteigerung der Frequenzen der digitalen Dividende im Frühjahr 2010 und somit der Ausbau der UMTS-Netze im ländlichen Raum hier bereits greifen könnten, ist derzeit nicht bekannt.

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