Ein Wochenende mit Kaiserwetter für Deutschland und inspirierende Sessions vom Barcamp Bodensee, jedoch was hat das mit Social Media und vor allem mit mir zu tun? Na, mit Internet-Trends auf jeden Fall! Noch interessanter ist jedoch, wie ich zum Barcamp Bodensee kam und welche Schlussfolgerungen sich ergeben.

Ausgangspunkt ist wohl eine Einladung von Tobias inetstyle.de zum SEO-Stammtisch in Leipzig gewesen. Durch anregende Gespräche kamen mir einige Ideen für neue Geschäftsfelder und ursprünglich wollte ich zum Barcamp Leipzig fahren, freie Plätze waren jedoch gerade aus! Hatte ich die re:publica 08 noch als Videoaufzeichnung gesehen, war mein Interesse für Barcamps so überhaupt entstanden. Der Hype um Twitter brachte mich zu einem Twitter-Account und mein Schwerpunkt liegt dabei beim Networking. Viele Blogger springen auf den Twitter-Zug auf, melden sich an und fragen, wozu der Service denn überhaupt nutze. Manch einer nennt es gar Datenschleuder.

Ich habe über Twitter Informationen aus erster Hand zur next08 erhalten und machte mir gerade Gedanken, welches mein erstes Barcamp sein könnte, an dem ich live teilnehme, als ich von michaelreuter von der Anreise zum Barcamp Bodensee bei Twitter las. Ohne erst bei mixxt nachzusehen, folgte ich htwo. Live stellte htwo – Luca Hammer – über Mogulus die Streams ins Netz und auch die Aufzeichnungen der besuchten Sessions.

So habe ich mir sogleich die Session “Zukunft von Blogs” reingezogen. Eine Wertung zu Beginn: Vom Feinsten! Was habe ich herausgefiltert:

Blogs sind gekennzeichnet durch die Kommentierbarkeit und die Vernetzbarkeit. Blogs können zum Beispiel mit Flickr, Twitter oder Friendfeed oder auch mit Mogulus verbunden werden. Damit besteht die Möglichkeit einer ständigen Information mit verschiedenen Optionen zur Filterung. Twitter kann ein guter Trafficgenerator für Blogs sein. Ein Trend könnte eine “Software” sein, in der der Nutzer alles (?) – privates und berufliches – zentral verwalten kann. So kann der Nutzer eine eigene Marke im Internet aufbauen – womit Oliver Gassner auch sicher an das Reputationsmanagement dachte. Ich selbst sehe keinen Widerspruch zwischen Offenheit , Transparenz und Reputation.

Das Business betreffend ist es jetzt eine “Kunst, das den Unternehmen zu erklären”, wie eine Barcamp-Teilnehmerin meinte. Richtig, hier ist ein Consultant notwendig, der den Nutzen für die Unternehmen vermitteln kann. Hierzu später mehr in einem weiteren Beitrag.

Wichtig für alle Beteiligten ist, der Nutzer, oder der (Offliner) da draußen, will “Abheben, einschalten und Losfahren” – er will nicht wissen, wie es funktioniert, er will eine einfache Nutzung!

Mein Resümee: Blogs haben eine sehr interessante und faszinierende Zukunft. Wichtig ist zu erkennen, wohin “die Karawane zieht” – also Trends zu erkennen und zu nutzen.

Die Auswertung des Barcamp Bodensee wird noch etwas Zeit beanspruchen, wie Frütel auch feststellte – für die aktiven Teilnehmer und die “Streamer” aus der Ferne. Beim nächsten Barcamp bin ich live dabei, welches empfehlt ihr Leser einem Trendscout?