Ein aktueller TV-Bericht über einen Luxus-Immobilien-Makler bei RTL bewegte mich dazu, einmal einen mir bekannten Makler zu seinem Alltag zu befragen:
Der Job als Immobilienmakler ist nicht leicht. Immobilienmakler haben in der Regel sehr viel Arbeit und wenig Freizeit. Wenn eine Immobilie über einen Makler verkauft werden soll, ist es für den Makler mit viel Aufwand verbunden, die Immobilie zu verkaufen. Welche großen Arbeitsschritte dabei getätigt werden, ist für den Kunden meist nicht ersichtlich.

Wenn ein Hauseigentümer seine Immobilie verkaufen möchte, kann er sich an einen Immobilienmakler wenden, der sich dann um die Akquise von Käufer kümmert und den Verkauf organisiert. Die Immobilienbranche ist ein großer Markt, wodurch stets viele Käufer und Verkäufer vorhanden sind. Momentan geht der Trend wohl mehr in die Richtung, dass viele Inhaber von Immobilien das eigene Gebäude verkaufen möchten. Jedoch muss man auch dazu sagen, dass oft viele ältere Personen ihr Haus verkaufen wollen, um in eine Wohnung zu ziehen oder einen hohen Kapitalbetrag für das Rentenalter zu erhalten.

Die Käufer von Immobilien tun sich immer schwieriger bei einem Kauf. Bei einer Immobilienbesichtigung werden dabei jegliche Details begutachtet, um den Kauf einer schlechten Immobilie, die nicht werthaltig ist, zu umgehen. Häufig sind Käufer auch nicht mit einem Haus oder einer Wohnung zufrieden, sofern kleine Mängel vorhanden sind. Ist beispielsweise eine Hauswand in einem miserablen äußeren Erscheinungsbild, aber der Zustand ist in Ordnung, bestehen manche auf eine Sanierung bevor der Kaufvertrag geschlossen wird. Wenn hinzukommend die Immobilie noch weit entfernt von einer größeren Stadt liegt, gestaltet sich der Hausverkauf noch wesentlich schwieriger.

Um den Hausverkauf voran zu treiben, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel seine Immobilie auf einer bekannten Immobilienseite einstellen. Jedoch reicht dies heutzutage selten aus, um die Immobilie erfolgreich zu verkaufen. Ein Makler hat daneben noch weitere Möglichkeiten ein Haus oder eine Wohnung zu bewerben. So hat er Kontakt zu potentiellen Käufern oder kann die Immobilie in einem Newsletter darstellen. Der Newsletter geht zum Großteil an Interessenten, die ein Haus kaufen möchten. Mögliche Werbemaßnahmen in Tageszeitungen oder anderen Medien übernimmt in der Regel der Immobilienmakler.

Jedoch schreckt auch viele Hausbesitzer eine Kontaktaufnahme zu einem Makler ab, da ein Makler in manchen Fällen auch von dem Verkäufer eine Maklerprovision verlangt. Viele wollen bei einem Hausverkauf nicht noch Einbußen aufgrund der Inanspruchnahme eines Dienstleisters haben und verzichten daher auf eine Beratung und Vermittlung. In diesen Fällen werden die Häuser dann alleine verkauft und sich persönlich und eigenständig um die Vermarktung gekümmert. Auch in diesem Fall ist es möglich, dass für die Immobilie ein Käufer gefunden wird.