In den Freien Trainings konnte sich Sebastian Vettel an die Spitze schieben. In den bisherigen Rennen gab es vier Sieger. Geht das Reifenroulett weiter oder hat ein Team dieses Problem besser im Griff? Das Qualifying zu Große Preis von Spanien auf dem Circuit de Catalunya in Montmeló in der Nähe von Barcelona gibt uns Auskunft dazu.

Die Lufttemperatur beträgt 28 Grad, auf der Rennstrecke wurden 40 Celcius gemessen. Im ersten Teil des Qualifying haben die Rennfahrer 20 minuten Zeit, ihre schnellste Zeit zu fahren. Nur 17 Faher können in den zweiten Teil des Qualifying kommen. Alle Teams haben im Q 1 die schnelleren weichen Reifen aufgezogen.

Die Zeit für das Q 2 beginnt zu laufen, doch die Teams warten noch. Hamilton, Webber und Button sind die schnellsten und scheinen nicht nochmal raus zu fahren. Vettel macht noch einen Versuch, Schumacher ist auf Position 10 und bleibt in der Box. Ob das gut geht? Schumacher und Vettel sind jetzt beide auf der Rennstrecke, jedoch nicht mehr in der Top Ten. Maldonado hat die Bestzeit in Q 2, Button und Webber sind mit den Positionen 11 und 12 raus. Webber ist von diesem Ergebnis überrascht, es war die falsche Strategie. Webber wurde “mit runtergelassenen Hosen” erwischt, wie er im Interview sagt.

Jetzt geht es im Q 3 um die Pole Position zum GP von Spanien. Vettel geht als erster auf die Strecke. Nur noch drei Minuten und außer Hamilton hat keiner eine Zeit gefahren. Worauf warten die Teams?
Alonso fährt Bestzeit. Grosjean ist zweiter. Doch Hamilton holt sich die Pole. Vettel hat keine gezeitete Runde. Maldonado startet von Platz zwei. Vettel, Schmacher und Kobayashi können mit freier Reifenwahl ins Rennen gehen und haben Reifen gespart.

Lewis Hamilton blieb nach dem Qualifying auf der Strecke stehen, weil das benzin nicht mehr weiterreichte. Das sahen die Rennkomissare als Regelverstoß und disqualifizierten Hamilton. Er startet somit vom letzten Platz.

In dieser Startaufstellung startet der GP von Spanien in Barcelona:

1. Pastor Maldonado Williams
2. Fernando Alonso Ferrari
3. Romain Grosjean Lotus
4. Kimi Räikkönen Lotus
5. Sergio Pérez Sauber
6. Nico Rosberg Mercedes
7. Sebastian Vettel Red Bull
8. Michael Schumacher Mercedes
9. Kamui Kobayashi Sauber
10. Jenson Button McLaren

11. Mark Webber Red Bull
12. Paul Di Resta Force India
13. Nico Hülkenberg Force India
14. Jean-Eric Vergne STR
15. Daniel Ricciardo STR
16. Felipe Massa Ferrari
17. Bruno Senna Williams
18. Vitaly Petrov CAT
19. Heikki Kovalainen CAT
20. Charles Pic MAR

21. Timo Glock MAR
22. Pedro de la Rosa HRT
23. Lewis Hamilton McLaren